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Hemden Farben

Farben für Ihre Hemden
 
Welche Farben für Ihre Hemden?
Wer ein Hemd anzieht, trifft eine Wahl. Zuerst zwischen Pullover, Trainingsanzug oder Hemd. Zweitens in Form, Farbe und Design. Aber es gibt mehr Farben und Muster, die halb semiotisch erklärt werden können.
Einfarbig weiße oder blaue Hemden werden zu formellen Anlässen getragen, ein gestreiftes Hemd ist die klassische Business-Variante.

Weisse hemden

. Weiß Das weiße Hemd in seiner Grundform, wie wir sie heute noch kennen, hat seinen Ur­sprung in der viktorianischen Zeit. Damals war saubere, helle Kleidung ein Symbol von Reichtum, weil nur wohlhabende Menschen es sich leisten konnten, sie oft zu wechseln. Erst der technische Fortschritt durch chemische Bleichverfahren, die weitgehende Ablösung von Leinen durch Baumwoll­stoffe und der Aufstieg der Textilindustrie im 19. Jahrhundert demokratisierte dann auch die Farbe Weiß: „Dass man jetzt Tücher in 2 Tagen so weiß bleichen kann, als ehemals in 6 oder 8 Monaten, dies ist die Ursache, daß diese Industrie jetzt ungleich mehr Menschen noch Arbeit und Brod gibt als ehemals“, schrieb der englische Journalist Edward Baines 1835 in seinem Buch „Geschichte der britischen Baumwollenmanufactur und Betrachtungen über ihren gegenwärtigen Zustand“. Zum unverzichtbaren Bestand­ teilformeller Bürokleidung des Mannes wurde das weiße Hemd dann auch in den USA im Jahre 1924, als Thomas J. Watson für die Mitarbeiter seiner kurz zu­ vor gegründeten Firma IBM verfügte: Jeder habe stets eines zu tragen im Dienst. Der Klassiker und perfekt besonders für festliche Anlässe. Wir meinen: Ob Anzüge aus Tweed oder Kammgarn, von Mitternachtsblau bis hin zu Cremefarben - weiße Hemden sind ein ideales Kombinationstalent. Sie bieten dazu die perfekte Grundlage für Krawatten jedes Farbtons, Materials und jeder Struktur. Zudem erscheinen helle Farben leichter, daher sollte man sie in Gesichtsnähe einzusetzen. So lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers ins Gesicht.
Rote Hemden.
Zum Beispiel stand Garibaldi, der mit seinen Männern in roten Trikots sehr gut nach Italien ging, für Leidenschaft und Stärke. Körperliche Anstrengung lässt viele Menschen rot werden. Aber rot, so lehren uns alle Verkehrszeichen, ist auch eine Gefahr. Also hüte dich vor einem zu starken Eindruck mit einem roten T-Shirt!

Schwarze Hemden

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Schwarze Hemden haben, wie braune Hemden, eine geladene Geschichte. Schwarz ist die Farbe der Sünde, Verfall, aber auch Respekt und Trauer. Wer einer dramatischen Geste folgen will, zieht sich schwarz an. Schwarz wirkt nur in Kombination mit ebenfalls schwarzem Anzug und schwarzer Krawatte und ist daher eher die Wahl für offizielle Anlässe. Besonders vorteilhaft ist das schwarze Hemd mit weit auseinandergezogenen Kragenspitzen, wie beispielsweise bei Kent- oder Haifischkragen für korpulentere Männer. Absolutes No-Go: Die Kombination mit hellem Jacket und weißer Krawatte!
Graue Hemden. Grau ist nicht weiß und nicht schwarz. Und mit dieser etwas fadenscheinigen, aber schwer zu widerlegenden Aussage geben Sie genau den Kommunikationsfaktor von Grau an: sicher und bescheiden, mittelmäßig. Der Spruch "Stille Wässer haben tiefe Gründe" scheint auch für Grau zu gelten. Die Farbe Grau wird oft als die des Geheimnisvollen bezeichnet.

Blaue Hemden

. Blau, teilweise unter dem Einfluss der verschiedenen blauen Wellen, die uns verschlungen haben (von den Mao-Jacken bis zu den vielen, vielen Bluejeans-Varianten), wurde zu einer Art Ehrlichkeitsfarbe für die Massen erhoben. Im Mittelalter war Blau die Farbe der Loyalität. Blau. Wie das weiße Hemd ist das blaue Pendant ein kombinationsfreudiger Begleiter für fast alle Anlässe. Mittel - bis hellblaue Hemden bringen Sie immer gut durch den Büroalltag, da sie sich gut mit fast allen Anzugfarbtönen in der braunen und grauen Farbrichtung mixen lassen. Auch bei den Krawatten reicht die Farbpallette von Dunkelblau, Weinrot, Rosa, Grün, allen möglichen Streifen bis hin zu kleinen Dessins. Positiver Effekt: In Gegenwart eines blauen Hemdes wirken Farben und Stoffe in der Nähe wärmer, zudem betont die blaue Farbe das Gesicht und schmeichelt den Gesichtszügen mehr als das klassische Weiße. Wichtiger Tipp: Im Sommer haben blaue Hemden einen Nachteil, Schweißflecken sieht man dort sofort. Deswegen sind weiße Hemden dann die bessere Alternative.
Braune Hemden. Brown war schon immer die Farbe der Menschen. Brown war eine billige Farbe, die der billigen Arbeitskraft entsprach, die die Leute oft lieferten. Brown ist die Farbe von Zuverlässigkeit und Brüderlichkeit.